Minijob oder Teilzeit: Was passt besser zur Aktivrente?
Minijob oder Teilzeit – dieser Beitrag zeigt, welche Beschäftigungsform besser zur Aktivrente und zu Ihren persönlichen Zielen passt...
Minijob oder Teilzeit: Was passt besser zur Aktivrente?
Viele Rentner fragen sich, ob ein Minijob oder eine Teilzeitstelle besser zur Aktivrente passt. Beide Modelle haben ihre Vorteile . Seit 2026 gibt es jedoch einen wichtigen steuerlichen Unterschied, der die Entscheidung beeinflussen kann.
Ein Minijob bietet meist eine geringe Stundenzahl, eine einfache Abrechnung und überschaubare Verpflichtungen. Für viele Rentner ist er deshalb attraktiv, wenn sie nur gelegentlich arbeiten möchten. Allerdings profitieren Minijobs nicht von der steuerlichen Begünstigung der Aktivrente: Sie werden weiterhin, meist durch den Arbeitgeber, pauschal versteuert und fallen nicht unter den neuen steuerfreien Freibetrag.
Eine Teilzeitstelle ist in der Regel sozialversicherungspflichtig und ermöglicht ein höheres Einkommen. Genau hier greift die Aktivrente ab 2026: Rentner, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze in Teilzeit arbeiten, können bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei verdienen. Erst darüber hinausgehende Einkünfte müssen versteuert werden.
Welche Variante passt besser?
Welche Form der Beschäftigung besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Zielen ab. Wer maximale Flexibilität und wenig Verpflichtungen sucht, entscheidet sich häufig für einen Minijob. Wer regelmäßig arbeiten und von der steuerlichen Förderung der Aktivrente profitieren möchte, ist mit einer Teilzeitstelle oft besser beraten.
Auf einer spezialisierten Stellenbörse für Rentner lassen sich Minijobs und Teilzeitstellen gezielt vergleichen. So finden Ruheständler genau das Arbeitsmodell, das zu ihren finanziellen Vorstellungen und ihrem gewünschten Lebensrhythmus passt.